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History

Im Jahr 2005 entdeckten Frank Schut und Kees Cuypers während einer Jam Session schnell Gemeinsamkeiten beim Musizieren und trafen sich bei Kees im Heimstudio, um locker einige Songs einzuspielen. Nach den ersten Takten der Gitarre wurde ihnen sofort klar, welche Magie sich bei ihrem intensiven Zusam-menspiel entfaltet, die markante und versierte Stimme von Frank und der ein-fühlsame Gesang von Kees machten die Eigenkompositionen und Interpretationen von legendären Stücken von ebenso legendären Songwritern zu einem wahren Hörgenuss und wurden ein Geheimtipp der lokalen Szene. Aufgrund ihrer damaligen „Verschwägerung“ fand man schnell den entsprechenden Namen für das Duo: „The Shvaeger“ und bald darauf wurden begeisternde und gefeierte Konzerte in kleinen Clubs und als Vorprogramm bekannter Bands absolviert. Ihre Stilpalette erweiterte sich, da beide ihre unterschiedlichen Einflüsse aus ihren langjährigen musikalischen Erfahrungen in dieses Projekt mit einfließen ließen. Frank brachte seine folkigen und jazzigen Vorlieben, Kees die funkigen Rhythmen und seine finnischen Inspirationen (Tango und Balladen) mit in dieses als nicht nur reines Bluesprojekt anzusehendes Duo. So entstanden im Laufe der Zeit wahre Perlen, die die Aufmerksamkeit eines breiten Publikums auf diese unver-wechselbare, höchst musikalische Symbiose auf sich zog.
Um die Qualität der Songs zu steigern und viele Stücke nach einer fundierten Bass- und Schlagzeugunterstützung „schrien“, machten sich die beiden auf die Suche nach einer geeigneten Rhythmusgruppe. Frank besann sich auf seinen alten Bandkollegen Bert Thompson (USA), einem renommierten Kontrabassisten aus der Jazzszene, Kees lud seinen Mitstreiter von „moon fx#“, den begnadeten Schlagzeuger Stefan Janßen, ein. Nachdem man zusammen im März 2006 in zweieinhalb Stunden ihr grandioses Erstlingswerk mit dem sinnigen Titel „Two And a Half Hours“ einspielte, war den Vieren sofort klar, es groovt und swingt tierisch und eine weitere Zusammenarbeit würde zukünftig allen sehr viel Spaß machen: die Band war geboren! Mit der Einsicht, dass sowieso die Menschheit irgendwie „verschwägert“ ist, einigten sich alle auf die finnische Übersetzung von dem Wort „Schwager“ und das Projekt bekam den Namen „Lanko“. Knapp ein jahr später gesellte sich der aus Polen stammende Dave Tchorz dazu, seine virtuosen Einlagen am Akkordeon und sein versiertes Spiel am Tenorsaxofon bereichern den Bandsound von Lanko ungemein. Einen Namen machte sich Dave als langjähriger Pianist und Arrangeur bei Harald Juhnke, mit 16! Jahren leitete er das polnische Rundfunkorchester und als Komponist bescherte er mehrere Hits der Eu-rovisionsgruppe „Wind“.
Proben gehört nicht zur Lieblingsbeschäftigung der Band, wegen der Professionalität der einzelnen Mitglieder werden via E-Mail/Mp3 die Grundlagen für neue Stücke ausgetauscht (ausgetüftelt von Kees und Frank beim Sonntagnachmittagskaffee) und beim Soundcheck vor Konzerten angespielt. So entsteht ein spontanes und spannendes Zusammenspiel, man läuft niemals Gefahr, dass Stücke durch überstrapaziertes Proben abgenudelt und dahingeplätschert werden, ein Garant für stets frisches Musizieren, die dabei entstehende Spielfreude wirkt ungemein ansteckend, der Funke springt unmittelbar auf das Publikum über.
Deshalb ist jedes Konzert von Lanko ein einzigartiges Erlebnis, in ihrer vir-tuosen Vielseitigkeit niemals langweilig und für jede Zuhörerin und jedem Zuhörer ein Hörgenuss pur, gepaart mit der unübersehbaren Lust am gemeinsamen Musizieren.

Copyright © 2006 by LANKO